Apfelsini's Fotowelt
Bin im Wald, ...kann später werden.

Apfelsini's Tipps zur Wildlife-Fotografie

 

  • An oberster und wichtigster Stelle der Wildlife-Fotografie sind die Grundkenntnisse der Tierarten, die ich beobachten/fotografieren möchte.
  • Überlegt, was ihr fotografieren wollt und nehmt das dementsprechende Objektiv mit.
  • Geduld. Auch wenn eine Stunde lang nichts passiert.
  • Absprache mit den Jägern des jeweiligen Revieres, um sie beim ansitzen nicht zu stören und natürlich zum Schutz, um nicht in deren Schussbahn zu geraten.
  • Die beste Zeit um Reh-, Schwarz-, Rot- oder Raubwild zu fotografieren, sind die frühen Morgenstunden (1 Std. vor Sonnenaufgang) und am Abend, kurz vor der Dämmerung.
  • Vormittags bis zum frühen Abend, ist die perfekte Zeit um Vögel, Insekten und auch Amphibien zu fotografieren.
  • Seit ihr entweder zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs, dann haltet zwischendurch einfach mal an. Horcht ob etwas im Gebüsch raschelt oder knackt und schnuppert die Luft. Wenn z. B. Wildschweine ganz in der Nähe sind, riecht es oft ähnlich wie altes Eichenlaub oder Maggi.
  • Benutzt immer die festen Wege und geht nicht in den Bestand. Bei euch gehen ja auch nicht einfach fremde Leute in euer Wohnzimmer.
  • Ab April bis Ende Juni nicht über die Wiesen stapfen. Hier verstecken sich zu dieser Zeit die Bodenbrüter auf ihrem Gelege.
  • Auch wenn immer alles so niedlich aussieht - KEINE WILDEN TIERE ANFASSEN!
  • Haltet zu jedem Tier immer genügend Abstand. So verhindert ihr, die Tiere zu bedrängen oder verängstigen und außerdem dient diese Verhaltensregel auch eurem eigenen Schutz.
  • Achtet auf den Wind. Wenn das Wild euch wittert, ist es schneller weg, bevor ihr es überhaupt sehen könnt. Ich habe immer Seifenblasen dabei, damit ich genau weiß, wohin das Windchen weht.
  • Fotografiert euer Motiv am besten immer in Augenhöhe. Kniet, hockt, setzt oder legt euch hin, so schön wie eine Kanzel auch ist - von oben sehen die Fotos einfach furchtbar und unnatürlich aus.
  • Es braucht viel Übung wilde Tiere zu fotografieren. Wenn eure Bilder nicht gleich so schön oder scharf werden wie ihr euch das erhofft habt, dann probiert es einfach weiter. Mit der Zeit werden sie immer besser.
  • Wenn ihr überraschend z. B. ein Reh neben euch stehen seht und es euch im Gegenzug auch, bleibt nicht stehen, sondern geht/fahrt ganz normal weiter. Bleibt ihr stehen, laufen sie schneller weg, als ihr eure Kamera zu fassen bekommt. Wenn es dann auch noch ein Rehbock war, schreckt er dazu noch und warnt damit auch noch die anderen. 
  • Bewegt euch immer langsam, leise und nicht ruckartig.
  • Zum Ansitzen eignet sich ein Tarnzelt oder auch ein Tarnnetz, welches am besten zwischen zwei Bäume gespannt wird.
  • Wollt ihr lieber pirschen, zieht ein Ghillie Suit an oder Tarnkleidung, Sturmhaube, Mütze und evtl. Handschuhe.
  • Achtet immer auf festes Schuhwerk und lange Kleidung. Das macht sich auf jeden Fall besser, wenn man durchs Brombeergebüsch muss, außerdem auch zum Schutz vor Zecken.
  • Hängt eure "Waldkleidung" am besten in einen Schuppen, damit sie nicht zu sehr nach Mensch riechen, wenn ihr damit beim nächsten Mal wieder losziehen wollt.
  • Kein Parfüm auftragen, bevor ihr auf Fototour geht.
  • Keine Kleidung oder Accessoires mit Farben, wie pink, lila, blau tragen. Das enttarnt euch sofort. Besser sind Sandfarben, grün oder braun.
  • Was ihr natürlich am meisten für eure Pirsch oder zum Ansitzen braucht, ist eine große Portion Glück.

 

Seid ihr bereit?

 Na dann hoch die Kamera und auf geht's!


 

 


 
 
 
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